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Verkehrslandeplatz Itzehoe Hungriger-Wolf

Verkehrslandeplatz Itzehoe Hungriger-Wolf Chronik

1950/51

In diesen Jahren wurde - den Verhältnissen entsprechend - nur Modellbau, dann Modellflug betrieben, bis im Juni 1951 der Segelflug freigegeben wurde. Im Oktober 1951 wurde eine Segelfliegergruppe gegründet und die Eintragung in das Vereinsregister beschlossen. Der Verein nannte sich nunmehr Luftsportverein Itzehoe" und hatte 43 Mitglieder.

1952

Rudolf Biel wurde zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt. Der Modellflug wurde nunmehr auf Landesverbandsebene betrieben. lm Segelflug wurde noch wenig erreicht, jedoch beschloß man, den Bau eines Schulgleiters zu beginnen.

1953

Die Satzung wird überarbeitet, eine Segelflugbau- und Flugordnung wird aufgestellt Günter Kiewski beginnt mit der theoretischen Ausbildung: auch damals schon Flugzeugskunde, Aerodynamik, Wetterkunde, Gerätekunde, Luftrecht, SBO.
Rudolf Biel wird als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Der Luftsportverein Itzehoe wird bester Modellflugverein in Schleswig-Holstein. 3. Modellflugwettbewerb auf dem Hungrigen Wolf". Im Oktober tritt Joachim Becker ein. Dr. med. Schutt wird Luftarzt.

1957

Auf der Hauptversammlung erfolgt die Wiederwahl des 1. Vorsitzenden Ernst Haase. Das Baby III" wird von Joachim Becker auf die Kiefern am Platzrand gelandet". Der Bruch wird gemeinsam unter Günter Stabenow repariert. Am 27. April 1957 erfolgt die Abnahme. Wieder Deutschlandflug über Itzehoe.

1960

Der Vorstand wird wiedergewählt.
Der Flugplatz der Heeresflieger ist entstanden, der Ausbau geht weiter. Das Ministerium zieht die Genehmigung als Landeplatz zurück und läßt die Genehmigung als Segelfluggelände ruhen.
Die Segelflieger weichen nach Hopen und Kaltenkirchen aus. Am 12. April macht Bruno Hoffmann seine Motorfluglehrerprüfung.

1962

In diesem Jahr fand auf dem Platz kein Flugbetrieb statt, dafür ging der Ausbau des Militärplatzes zügig voran. Ein Antrag Jürgen Jobs um Landegenehmigung in Itzehoe wird abgelehnt, weil der Platz ein rein militärischer Platz sei. Es wird von einer Gruppe Mitglieder versucht, in Ölixdorf einen Platz einzurichten, die Gemeinde lehnt jedoch ab. Am Ende des Jahres hat der Verein nur noch 16 Mitglieder.

1965

Bruno Hoffmann wird wieder gewählt. Im Februar erfolgt nach 2 1/4 jährigen Bemühungen die Genehmigung für die Mitbenutzung des Platzes und im Juni erfolgt die Einweihung.
Die Schulung auf dem Flugplatz Hungriger Wolf" wird von der Firma Nordflug GmbH, Hartenholm, als Ausbildungsbetrieb durchgeführt. Rolf Sohn wird Fluglehrer. Später folgen Heini Rühlmann und Otto Ohl.
Im Herbst wird mit dem Ausbau des Clubhauses begonnen.
Im Oktober tritt Bruno Hoffmann zurück und am 28. Oktober wird Otto Ohl zum 1. Vorsitzenden gewählt, 2. Vorsitzender Günter Stange, Schatzmeister Horst Schneider.

1966-1969

Durch die organisatorischen Fähigkeiten des neuen Vorsitzenden entwickelt sich reges Leben. Die Mitgliederzahl wurde größer, 1966 konnte ein 1,6 ha großes Gelände an der B 77 gepachtet werden. 1967/68 entstand eine 800 qm große Halle mit 10-13 Abstellplätzen.

Reges Leben herrschte auch bei den Segelfliegern, die inzwischen ein neues Leistungsflugzeug vom Typ Ka 8 erhalten hatten. Unter der bewährten Betreuung von Helmut Haselau und ihrer verantwortlichen Lehrer H. Kipke und Hans Kordack, hat sich diese Gruppe hervorragend gesteigert. Bei der Jahreshauptversammlung im Frühjahr 1969 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Mitglieder wählten H. W. Voss als 1. Vorsitzenden. Der Schulbetrieb im Jahre 1969 lief auf vollen Touren, Es konnten 8 Pilotenscheine und 7 Funksprechzeugnisse an die neuen Piloten übergeben werden. Die Segelfluggruppe hatte fast 2000 Starts erreicht.

1970

Auch im Jahre 1970 herrschte ein reges Leben auf dem Platz: Vom 19. - 31. Mai fanden die Norddeutschen Segelflugmeisterschaften statt. Im Frühsommer fand ein Fly-ln" statt und im Herbst die bekannte Vereinsmeisterschaft.
Frau Sohn betreute weiterhin die Club-Kantine und sorgte nicht nur für das leibliche Wohl der Mitglieder, sondern betätigte sich sehr oft am Telefon, wenn es darum ging, die notwendigen Verbindungen" herzustellen ...

1972

Hermann Huß wird als Nachfolger von Karl-Heinz Noering als 2.Vorsitzender gewählt. Werner Stöven wird Jugendwart als Nachfolger von Rudi Biel. Rolf Struve wird als Motor-flugreferent gewählt.

1973

Im Frühjahr 1973 verstirbt Horst Schneider und der Verein ist ohne 1. Vorsitzenden. Horst Schneider hatte sich sprichwörtlich bis zum letzten Atemzug für den Verein eingesetzt. Am 28.Juni beruft Hermann Huß eine Außerordentliche Mitgliederversammlung ein, um einen neuen I. Vorsitzenden zu wählen. Peter Nawothnig hatte von Günter Stange das Amt des I. Schatzmeisters übernommen. Weil aber kein Kandidat bereit ist, das Amt des 1 .Vorsitzenden zu übernehmen, stellt sich Rolf Struve in der turbulenten Versammlung als "Kommissarischer I. Vorsitzender" zur Verfügung. Dies muß aber im August in einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung durch direkte Wahl umgewandelt werden.

1975

Rolf Struve wird wieder als I. Vorsitzender gewählt, obwohl er sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Die von ihm überarbeitete Satzung und die neu aufgestellte, seit langer Zeit geplante Geschäftsordnung und die Flugbetriebsordnung werden in der Jahreshauptversammlung angenommen. Rolf Schröder übernimmt das Amt des I. Schatzmeisters von Peter Nawothnig, dem es zu verdanken ist, daß die finanziellen Dinge des Vereins übersichtlich gestaltet wurden. Drittes Mitglied im geschäftführenden Vorstand bleibt Hermann Huß.

1977

Auf der Jahreshauptversammlung werden Rolf Struve (I. Vorsitzender) und Rolf Schröder (I.Schatzmeister) für ihre Ämter wiedergewählt. Ebenso Wiederwahl von Helmut Haselau als Segelflug-Referent und Rolf Struve als Motorflug-Referent.
Im Januar 77 erhält der Verein vom Bundesministerium einen geänderten Vertragstext für den Mitbenutzungsvertrag. Der Verein ist aber nicht bereit, diesen Vertrag zu unterschreiben, da von der angekündigten Aufhebung der Beschränkungen kaum etwas zu merken ist. Auch die Herren des Ministerium für Wirtschaft und Verkehr in Kiel sind enttäuscht und man schreibt deshalb das Verteidigungsministerium an.

1978

Auf der Jahreshauptversammlung wird Hermann Huß als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Es wird beschlossen, den Segelflug-Referenten als 4.Mitglied neben dem 1. und 2. Vorsitzendem und dem 1. Schatzmeister in den geschäftsführenden Vorstand aufzunehmen. Als Segelflug-Referent wird Helmut Haselau wiedergewählt. Ebenso Rudi Biel als 1. Schriftführer und Modellflug-Referent, Olly Nawothnig als 2.Schatzmeister und Hasso Gramm als 3.Schatzmeister. Werner Stöven schlägt vor, das Amt des Jugendleiters auf seinen Sohn Carsten zu übertragen, der daraufhin auch von der Versammlung gewählt wird.

Verkehrslandeplatz Itzehoe Hungriger-Wolf"Zukunft des Flugplatzes Hungriger Wolf"

Was bisher geschah...

Es stimmt, unsere partnerschaftliche Koexistenz mit der Bundeswehr hat Mitte 2003 ein friedliches Ende gefunden. Die Bundeswehr hat gegen den Willen der Region und des Landes den Bundeswehrstandort Hungriger Wolf aufgegeben.

Es stimmt nicht, daß diese Entscheidung der Bundeswehr bedeutet, daß der Flugplatz Hungriger Wolf damit ein Ende gefunden hat, im Gegenteil, der Platz brummt. Der ILV ist bereits seit dem Bekanntwerden erster Hinweise im ständigen Gespräch mit der Bundeswehr und anderen wichtigen Behörden und Ministerien. Diese Gesprächen haben zum weiteren Erhalt unseres Flugplatzes geführt:

  1. Die Flugplatz GmbH hat die Genehmigung zum Betrieb des Verkehrslandeplatzes Hungriger Wolf erhalten.
  2. Flugleitung und Betreuung des Flugplatzes wird durch den Itzehoer Luftsportverein realisiert.
  3. Die Funkfrequenz und die ICAO Kennung sind auf den Verkehrsflugplatz Itzehoe geändert.

Das bedeutet im Klartext: wir sind ein moderner Verkehrslandeplatz mit festen Öffnungszeiten über das ganze Jahr geworden, nur eben etwas besser ausgestattet als gemeinhin üblich (z.B. zwei kreuzende Runways mit einer maximalen Länge von 1040m).

Inzwischen hat sich am Platz, in den ehemaligen Bundeswehrgebäuden einiges getan:

    1. Ansiedlung einer Ultralightflugschule
    2. Entstehen des Fallschirmsprungzentrum Itzehoe mit Ausbildung zum Fallschirmspringer und Tandemsprüngen
    3. Start der CIRRUS Flight-Traning  Ausbildung für ATPL Piloten.
    4. Flugbetrieb mit Gleitschirmen
    5. Deutscher Wetterdienst: Vier Wetterbeobachter sind in das ehemalige Towergebäude eingezogen, als ständige Wetterbeobachtungsstelle des DWD
      Deutscher Wetterdienst DWD www.dwd.de (externer Link)
    6. Verkehrsakademie Nord führt mit über 500 Berufskraftfahrern erfolgreiches Fahrertraining auf dem Flugplatz durch .

Insgesamt sind bis jetzt 21 Nachnutzungsinteressenten gefunden worden. Interessenten können sich an Bernhard Rösler (1. Vorsitzender ILV) wenden (0172 9541290).

Verkehrslandeplatz Itzehoe Hungriger-WolfELEV - 82 m

Bremen Information: 125.1 MHz

Itzehoe Info: 123.375 MHz

ICAO-Code: EDHF

Coordinates:
Tel.: 04821 9578132 oder 0172 9541290
Fax: 04826 5121

URL http://www.fliegen-itzehoe.de

eMail 1 vorsitzender at fliegen-itzehoe de
eMail motorflug at fliegen-itzehoe de


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